Projekt RoMi

RoMi auf der Langen Nacht der Wissenschaften

Am 2. Juli 2022 wurde das RoMi-Projekt auf der Langen Nacht der Wissenschaften mit einem Stand in der TU Berlin für interessierte Besucher*innen vorgestellt. Die verschiedenen Studien und Entwicklungsschritte des Projekts wurden erläutert und diskutiert – mit vielen interessanten und auch kritischen Fragen und Kommentaren. Highlight war eine Virtual Reality-Umgebung, in der eine Entwicklungsstufe des RoMi-Roboters unmittelbar sinnlich erfahrbar gemacht wurde.
Begleitet wurde der Info-Stand von dem Quiz „Ist das ein Roboter?“ und  weiteren Kurzvorträgen zum Thema „Roboter – Kollegen, Freunde und Helfer?“.

2. Juli 2022

Fotos von der langen Nacht der Wissenschaften 2022 © Peter Remmers (TU Berlin) und Claudius Lotz (HTW Berlin)

Virtuell interagieren mit RoMi

Federführend durch die Humboldt-Universität zu Berlin und die Charité Universitätsmedizin Berlin wurde in den vergangenen zwei Monaten eine Virtual Reality Studie mit 30 Teilnehmer:innen aus dem Bereich der Pflege durchgeführt.

Aus zeichnerischen Vorentwürfen wurden vier Designvarianten des Roboters vom Projektpartner HTW Berlin 3D-visualisiert, welche aus einer Vorstudie mit der Zielgruppe als bevorzugte Varianten identifiziert wurden. Die Roboter wurden in einem virtuellen Showroom und einer Küchenszene einer Pflegeeinrichtung präsentiert. Neben der Auswahl der präferierten Designvariante wurde vor allem das Bewegungsmuster des Roboters und die sprachliche Interaktion durch die Teilnehmer:innen bewertet. Aufbauend auf den Virtual Reality Eindrücken wurden zusätzlich Interviews mit den Teilnehmer:innen durchgeführt. Ziel war es, die im Projekt adressierten Unterstützungsszenarien hinsichtlich ihres Nutzens und Entlastungspotentials für den Pflegealltag zu evaluieren sowie Anforderungen an einen idealen Ablauf gemeinsam mit den Teilnehmer:innen zu entwickeln.  

In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse der Studie ausgewertet. Sie werden die Gestaltung des Roboters wesentlich beeinflussen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen Teilnehmer:innen der VR-Studie für ihre Unterstützung bedanken.

11.Mai 2022

Screenshot VR-Studie © Claudius Lotz (HTW Berlin): Beispiel Küchenszene

Fotos VR-Studie © Kim Klüber (HU Berlin): Durchführung sowohl sitzend als auch stehend

"Ich, Zukunft und Robotik"

Die Onlineveranstaltung „Ich, Zukunft und Robotik“ ist der erste Teil der BMBF-Forschungstour „Miteinander durch Innovation“. Sie findet am am 20. Oktober 2021 von 09:00 – 13:00 Uhr statt.

Aus dem Projektkonsortium RoMi werden Frau Dahms (Charitè – Universitätsmedizin Berlin) und Frau Prof. Dr. Onnasch (Humboldt-Universität zu Berlin) die Breakout-Session 5: „Roboter im Pflegekontext: Einführung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft?“ leiten.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/jetzt-anmelden-ich-zukunft-und-robotik-14049.php

15. Oktober 2021

Ich, Zukunft und Robotik © BMBF (https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/jetzt-anmelden-ich-zukunft-und-robotik-14049.php)

Ein starker Arm für die Pflege

Der Projektpartner Humboldt-Universität zu Berlin stellt das Projekt RoMi in der September-Oktober-Ausgabe des Adlershof-Journals vor:

„Aufgaben notieren, an die wöchentliche Spielerunde erinnern, auf Wunsch das Licht einschalten: Zukünftig könnten Roboter dem Pflegepersonal die Arbeit erleichtern. Wie aber müssen sie gestaltet sein, um akzeptiert zu werden? Welche Art von Unterstützung wünschen sich Pflegende und Gepflegte? Was ist technisch überhaupt machbar? Diesen und weiteren Fragen gehen Psycholog/-innen aus Adlershof im Forschungsprojekt „RoMi – Roboterunterstützung bei Routineaufgaben zur Stärkung des Miteinanders in Pflegeeinrichtungen“ auf den Grund. […]“

15. Oktober 2021

HU-Psychologin Kim Klüber mit zwei Studienpartnern © WISTA Management GmbH

Einladung Studienteilnahme

Das RoMi-Projektteam lädt interessierte Personen, die im Bereich der Pflege als Pflegefachkraft, Pflegehilfskraft, im sozialen Dienst o.Ä. tätig sind, ganz herzlich dazu ein, an den folgenden Studien teilzunehmen:

1. Interview -Studie zur Identifikation von Aufgaben, die der Roboter alleine oder in Zusammenarbeit mit der Pflegekraft übernehmen kann oder

2. Online-Studie zur Identifikation von präferierten Gestaltungsaspekten eines Pflegeroboters mit Fokus auf äußerlichen Merkmalen und der Kommunikationsart des Roboters.

Details zum Ablauf, den Teilnahmebedingungen und Kontaktpersonen können dem angehängten PDF-Flyer entnommen werden.

19. April 2021

Einladungsflyer Aufgaben und Gestaltungsaspekte

Design-Workshop

Gemeinsam  mit  ForscherInnen  und  Designern des Projektkonsortiums RoMi wird Anfang März 2021 ein Design-Workshop stattfinden. Zusammen mit Pflegefachkräften/ Mitarbeitenden des Sozialen Dienstes und Pflegedienstleitungen aus ganz Deutschland, sollen Alltagserfahrungen sowie Tagesabläufe innerhalb unterschiedlicher stationärer Pflegeheimsettings näher betrachtet werden. Dabei soll folgender Frage genauer auf den Grund gegangen werden: Wie können Roboter im Pflegealltag unterstützen und welche Voraussetzungen müssen hierzu erfüllt sein?

Der Workshop findet digital statt sowie pro Fachrichtung und wird von MitarbeiterInnen der Charité Berlin, der  Hochschule   für   Technik   und   Wirtschaft  Berlin und der Technischen Universität Berlin geleitet.

01. März 2021

Einladungsflyer für Workshopteilnehmer

Weitere Online-Befragungen

Im Rahmen der Online-Umfrage „Pflegeroboter als Helfende Hand“ werden weiterhin Erkenntnisse zur potenziellen Unterstützung im Pflegealltag erzielt. Befragt werden sowohl Personen mit als auch ohne Robotererfahrung. 

Aufgrund der anhaltenden Covid19-Situation finden die Interviews mit dem Pflegepersonal nach wie vor digital über die Plattform „DFNconf “ statt.

22. September 2020

Poster 3. Clusterkonferenz

Das Poster mit dem sich RoMi bei der 3. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ vorstellen konnte steht nun auch als Download zur Verfügung.

21. September 2020

3. Clusterkonferenz "Zukunft der Pflege" – RoMi ist dabei!

Das Projekt-Team hat erfolgreich ein Abstract eingereicht und darf das Projekt bei der Konferenz vorstellen. Die 3. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ findet digital am 16. Und 17. September statt, am zweiten Konferenztag wird RoMi in Form eines Posters präsentiert. Das Poster steht nun auch als Download zur verfügung. Weitere Informationen zur Konferenz:

ppz-nuernberg.de/clusterkonferenz/

Bildquelle: https://www.ppz-nuernberg.de/clusterkonferenz/

17. August 2020

Konferenz "Robophilosophy 2020"

Der Projektpartner TUB ist mit einer Video-Präsentation auf der internationalen Konferenz „Robophilosophy 2020″ zur Philosophie und Ethik sozialer Roboter vertreten, die vom 18. bis 21.08.2020 online stattfindet. Der Titel des Vortrags von Peter Remmers lautet: „The artificial nature of social robots“.

Weitere Informationen:
robophilosophy2020.org

16. August 2020

Pflegeroboter als helfende Hand

Aktuell läuft für die kommenden Wochen die Studie „Pflegeroboter als Helfende Hand“, bei welcher Pflegekräfte zum optimalen Einsatz von Pflegerobotern befragt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Identifikation von Aufgaben, bei denen das Pflegepersonal zusätzliche Unterstützung wünscht und wo ein potenzieller Einsatzbereich des Roboters gesehen wird.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem CoronaVirus finden die Experten-Interviews mit dem Pflegepersonal digital über die Plattform „DFNconf “ statt.

15. Juli 2020

Publikationen aus dem Projekt

Roesler, E., & Onnasch, L. (2020). Teammitglied oder Werkzeug – Der Einfluss anthropomorpher Gestaltung in der Mensch-Roboter-Interaktion. In H.-J. Buxbaum (Hrsg.), Mensch-Roboter-Kollaboration (S. 163-175). Springer Gabler, Wiesbaden.

Remmers, P. (2020). Ethische Perspektiven der Mensch-Roboter-Kollaboration. In H.-J. Buxbaum (Hrsg.), Mensch-Roboter-Kollaboration (S. 55–68). Springer Gabler Wiesbaden.

Remmers, P. (2020). Would moral machines close the responsibility gap? Reflections on autonomous artificial agents. In B. Beck & M. Kühler (Hrsg.),Technology, Anthropology, and Dimensions of Responsibility (S. 133–145). J.B. Metzler.